
Das
Projekt "Alpenholz" entstand im Zuge
der Zusammenarbeit der Pinzgauer Holzcooperation mit Südtiroler Unternehmen
und Institutionen aus dem Bereich der Holzwirtschaft.
Erste
Gespräche/Kontakte wurden auf der Internationalen Herbstmesse in Bozen
hergestellt, auf der die 8 Betriebe der Pinzgauer Holzcooperation erstmals
ihre Produkte auf einem gemeinsamen Messestand präsentieren konnte. Für
einen Einzelbetrieb wäre ein solcher Messeauftritt kaum finanzierbar gewesen.
Um die Kontakte weiter auszubauen und um Formen der Kooperation zu finden,
trafen sich im Gegenzug Südtiroler Holzunternehmer zu einem gemeinsamen
Gedanken- und Informationsaustausch bei den Mitgliedsbetrieben der Pinzgauer
Holzcooperation.
Das
Ziel des Projekts "Alpenholz" soll
es sein, durch die Vernetzung von Betrieben über die Landesgrenzen hinaus,
strategische Allianzen zwischen den Südtirolern (Pustertalern) im Süden
und den Pinzgauern im Norden herzustellen und somit nachhaltige Synergieeffekte
zu schaffen, wie z. B. gemeinsame Forschungs- u. Entwicklungsprojekte
(Produktentwicklung), oder gemeinsamen Vertrieb und Lehrlingsausbildung.
Weiters sollen es bestimmte Kooperationsformen Klein- und Mittelbetrieben
erleichtern, ihre Qualitätsprodukte auf dem Markt einzuführen, da es diese
als "Einzelkämpfer" am Markt oft schwer haben.
Eine
Zusammenarbeit bringt für alle Beteiligten mehr Vorteile als zusätzlichen
Aufwand. Jeder Einzelbetreb soll seine Stärken in die Kooperation miteinbringen
und kann eigene Schwachstellen mit Partnerbetrieben ausgleichen. Das Projekt
"Alpenholz" wird aus Mitteln der Europäischen Union - Gemeinschaftsinitiative
Interreg II - sowie vom Land Salzburg gefördert.

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